Kavaliershaus Meinbrexen

Restaurierung und Erweiterung eines denkmalgeschützten Gebäudes. Minderung des Energieverbrauches, Einsatz erneuerbarer Energien, Natur- und Denkmalschutz.

Der im 17. Jahrhundert entstandene Gutshof unterliegt mit seinen einzelnen Gebäuden dem Ensembleschutz. Bauliche Veränderungen dürfen vom Hof aus nicht sichtbar werden. Das zu restaurierende Kavaliershaus erweitert sich daher mit seiner Veranda in Richtung des, die Gesamtanlage umfließenden Grabens.

PROEJKTDATEN

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Barocke Gutsanlage, Haupthaus mit Kavaliershäusern

 

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Kavaliershaus, Nordansicht, ursprünglicher Zustand

 

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Graben

 

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Stahlbaumontage mit Schraub- und Steckverbindungen, Pfahlgründung im Graben

 

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Jahreszeiten und Wettersituationen bestimmen die Licht- und Farbcharakteristik des Innenraums

 

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Massive Außenwand des Altbaus kühlt im Sommer den Innenraum und speichert im Winter die Wärmestrahlen der tief einfallenden Sonne

 

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Während des Sommers nutzt der Neubau die Verdunstungskühle des Grabens.
In den kühlen Monaten wird das Grundwasser als Wärmequelle (Wärmepumpe) genutzt.

 

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Laubbäume spenden im Sommer Schatten, im Winter lassen sie die Sonnenstrahlen passieren

 

ProgrammRestaurierung und Neubau eines historischen Kavaliershauses als Wohnhaus
StatusRealisierung
OrtRittergut Meinbrexen-Lauenförde, Deutschland
FlächeBGF 330 m2 , HNF 280 m2
KonstruktionStahlrahmenkonstruktion 2.2 x 4.5 m, Aluminium-Glas Fassade
EnergiekonzeptWärmepumpenheizung. Der Anbau über einem Wassergraben wird mittels Verdunstung
gekühlt und dient als thermischer Puffer. Die hochdämmende Glasfassade reflektiert
die Wärmestrahlen und verhindert den Verlust von Heizenergie
LeistungenProgramm- und Standortanalyse, künstlerisches Konzept, technisches Konzept, Entwurf,
Planung, Realisation, Bauaufsicht
Datum2004
AuszeichnungenKfW Award (Preis der Kreditanstalt für Wiederaufbau), Europäisch Wohnen, 2004

Deutscher Verzinkerpreis für Architektur und Metallgestaltung, 2006

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